Tryn Craban (R.I.P.)

Inquisitor of St Cuthbert 6

Description:

Race: Half-Elf

Str 18 Dex 15 Con 16
Int 13 Wis 16 Cha 14
AC 19 Hp 57

Domain: Desctruction

Feats: Step-Up; Power Attack, Craft Magic Arms and Armor, Outflanked

Traits: Heirloom Weapon, Child of the Street

Known Languages: common, elven, celestial

Spells:

  • 1st Level: Cure Light Wounds, Shield of Faith, Bless, Divine Favor
  • 2nd Level: Invisibility, Silence, Cure moderate Wounds,Hold Person

Special Posession: Basterdsword +1, Chainmail +1, Bracers of striking, Amulet of natural Armor +1

Bio:

Mein Name ist Tryn „die Krähe“

Ich wurde vor nunmehr 25 Jahren in einer kleinen Baronie geboren. Meine Mutter lebte dort als Hausdienerin des Barons, wer mein Vater ist weiß ich nicht, da meine Mutter mir dies nie erzählt hat. Wie sie allerdings dieses Thema gemieden hat, zeigte mir klar, dass meine Zeugung nicht mit ihrem Einverständnis geschah.

Meine ersten Jahre verbrachte ich mit dem übrigen Gesinde in der Burg. Meine Mutter und die anderen Diener hielten mich vor den Wachen und dem Baron versteckt, aber dies konnte nicht ewig gut gehen. Nach sechs Jahren entdeckte mich eine Wache und meldete es dem Sohn des Barons, da der Baron selber auf Reisen war.
Der Prinz befahl mich zu töten, warum wusste keiner. Die Wache die den Befehl ausführen sollte, war dieselbe die mich entdeckt hatte und aus Mitleid oder Reue verschonte er mein Leben und schmugelte mich aus der Burg. Draussen drückte er mir einen Leib Brot in die Hand und wies mir den Weg zum Kinderheim. Dort kam ich nie an.

Ich schlug mich die nächsten Jahre als Dieb durchs Leben, zusammen mit einigen anderen Kindern durchstreiften wir die Stadt und lebten von dem was die Gesellschaft uns überlies, freiwillig oder auch nicht.
Die Jahre vergingen und im Winter meines zehnten Lebensjahres änderte sich mein Leben. Es war ein sehr kalter Winter und auf der Suche nach einem warmen Schlafplatz gelangte ich in den Keller eines Hauses. Das Haus hatte den Ofen im Keller und die Wärme wurde über Rohre nach oben gebracht, eine sehr seltsame Konstruktion, die mir aber entgegenkam.
Ich verkroch mich in eine Ecke und war auch bald eingeschlafen. Geweckt wurde ich von einer sanften Stimme „Wir können den Jungen doch nicht auf die Straße zurückschicken und das Heim geht auf keinen Fall, du weißt selber wie es da ist.“
Die Stimme gehörte zur alten Maib, welche in den nächsten Jahren einer Mutter am nächsten kam. Sie diskutierte mit Sir Redgar, einem alten St.Cuthbert Paladin, ihrem Mann, welcher mich all das lehrte was mich zu dem machte was ich nun bin.
Ich lebte den Winter bei ihnen und sie gaben mir etwas was ich fast vergessen hätte, Zuneigung und Wärme. Ich verbrachte den gesamten Winter bei den beiden, welche mich behandelten wie ihren eigenen Sohn. Sir Redgar lehrte mich die Worte von St. Cuthbert und unterwies mich in der Kampfkunst.

Als der Sommer nahte, wurde ich unruhig und verlies die beiden ohne mich zu verabschieden. Den Sommer und Herbst lebte ich wieder auf den Straßen der Stadt. Als jedoch der Winter einbrach zog mich irgendetwas zu den beiden zurück und obwohl ich es nicht glaubte, nahmen sie mich mit offenen Armen wieder auf.
Das ganze wiederholte sich einige Jahre, im Sommer lebte ich auf den Straßen der Stadt, im Winter boten mir Sir Redgar und Tante Maib, wie ich sie nannte, Unterschlupf und warmes Essen.
Als ich größer wurde nahm mich Sir Redgar auch mit auf die Jagd, wo ich den Umgang mit zahlreichen Jagdwaffen erlernte, sowie das Leben in der Natur kennen lernte.
Mit den Jahren blieb ich immer länger bei meinen Zieheltern bis ich schließlich in den letzen fünf Jahren dauerhaft bei ihnen einzog.
Sir Redgar lehrte mich auch weiterhin die Worte St. Cuthberts. Auch wenn ich die Lehren annahm, so fehlte mir wohl irgendetwas was mich zu einem Kleriker oder Paladin gemacht hätte. Meine Jahre auf der Straße hatten mir eine Sichtweise gegeben, welche nicht ganz zu dem Bild des Paladins passte. Nichtdestotrotz stand ich Sir Redgar in nichts nach, wenn es darum ging Feinde der Kirche zu jagen oder im Namen der Kirche Unrecht zu bekämpfen, nur waren meine Mittel anders.

Ich denke wenn Sir Redgar nicht so ein alter Haudegen gewesen wäre, wären wir weit öfters deswegen aneinander geraten. Aber seine Erfahrung sagte ihm, dass es manchmal auch „ungewöhnliche“ Mittel bedarf, um Recht zu sprechen.
Mit den Jahren schlug jedoch das Alter immer mehr und mehr bei Sir Redgar durch und so geschah es, dass er sein Schwert weitergab und das Amt des Richter in der Stadt antrat. Das Schwert gab er an mich weiter, es war eine alte Klinge, geschmiedet vor Jahrzehnten, von einem Meister der alten Kunst. Die Klinge diente ihm in vielen Kämpfen und nun werde ich sie zu neuem Ruhm tragen. Mich packte wieder die Unruhe und ich packte meine Sachen und zog in die Welt. Diesesmal aber verabschiedete ich mich von meinen Zieheltern und danke ihnen für alles.
Dies geschah vor nunmehr drei Monaten. In dieser Zeit bewegte ich mich ausserhalb der Kirchlichen Anordnungen und Hierachien.

Ich weiß nicht wohin mich die Straße nun trägt, der morgigie Tag wird es zeigen…

Tryn Craban (R.I.P.)

Asera Sarados