Schlacht um Strathil

In den letzen Tagen des Sommers im Jahre 781 kam es vor den Toren und in der Stadt Strathil zu einer erbitterten Schlacht, die die Geschichte Aseras für immer verändert hat.
In dieser Schlacht standen sich die Armeen von Fraz’obur und die Kräft der Menschen gegenüber.

Das Vorspiel

Bereits einige Tage vor der eigentlichen Schlacht zeichnete sich der finale Kampf ab. Die Truppen der Menschen sammelten sich in Falstat unter der Führung von Catharina von Acanor und dem Großkomtur von Salza.
Eine Woche vor der Schlacht machte sich eine kleine Gruppe von erfahrenen Abenteuern auf, um Strathil auszukundschaften, unter ihnen waren auch Deliah von Acanor, Ianri und Garath von Tulloch.
Abseits der Straße gelangte die kleine Gruppe nahe an die Stadt, ehe es zu dem ersten Kontakt mit den Dämonen kam.
Schließlich gelang es der kleinen Gruppe mit der Hilfe einer Drow die Stadt zu infiltrieren. Die neue Gefährtin informierte die Abenteurer, warum die Dämonen solch ein Intresse an Strathil hatten, in dieser Stadt waren die vier verdorbenen Elemente versiegelt.
In einer Blitzaktion gelang es alle vier Tempel der Elemente auszuschalten, so dass ihre Anhänger das Ritual zur Befreiung nicht vollenden konnten.
Mit dem Tod der Anhänger zu denen auch der Graf von Strathil gehörte, brach der Widerstand der restlichen Truppen in Strathil ein.

Zur gleichen Zeit bewegte sich die Hauptstreitmacht auf den Weg gen Strathil, einen Tag von der Stadt entfernt trafen sie auf die übelegene Streitmacht der Dämonen. Der Kampf dauert fast zwei Tage an und kosteten die Armee der Menschen einen gewaltigen Blutzoll und die Schlacht selber konnte nur durch das Eingreifen von Bahamut, Heironeous und St. Cuthbert zu Gunsten der Menschen entschieden werden. Als sich die Nebelschwaden am zweiten Tag verzogen stand nurnoch ein Viertel der ursprünglichen Armee.

Der Rest der Armee zog weiter gen Strathil und dank der Abenteurer trafen sie nurnoch auf wenig Widerstand.

Die Schlacht

Vier Tage nach der Rückeroberung von Strathil kam es zu dem Ereigniss was von den Chronisten weithin als “Die Schlacht von Strathil” betitelt wird, obwohl sich in der Volksweise beide Ereignisse gerne vermischen.
Späher berichteten, dass sich die Truppen der Dämonen vier Tage nördlich von Strathil sammelten. Mittels Magie eilten die Abenteurer, die Shining Blades und die Waldläufer unter Alayser Denoire den Dämonen entgegen, um sie noch vor der eigentlichen Schlacht zu schwächen.

Der Überraschungsangriff glückte und es gelang den drei Stoßtrupps, die gewaltigen Belagerungsgolems des Feindes auszuschalten, bevor sie nach Strathil zurückkehrten.
Auf Geheiß von Deliah von Acanor, bereiteten sich die Truppen auf eine Verteidigung innerhalb der Stadtmauern vor, zahlenmäßig unterlegen rechnete keiner mit einem Sieg.
Doch es sollte anders kommen. Im laufe des Tages stießen die Armeen aus Porthammer und Shipsail unter Führung von König Tharsius I. von Porthammer nach Strathil durch, gefolgt von Greifenreitern aus den Reichen der Zwerge.
Dank der neuen Verbündeten fassten die Verteidiger von Strathil neuen Mut und bereiteten sich auf die Verteidigung der Stadt vor.

Zwei Tage später brandete die Armee des Feindes gegen die Mauern der Stadt. Unter den gewaltigen Schlägen gigantischer Minotauren, brach bereits nach kurzer Zeit die Mauer an zahlreichen Stellen ein und Dämonen strömten in die Stadt. Den Dämonen folgte bald ihr Herr, Fraz’obun.
Überall in der Stadt entbrannten zahlreiche Kämpfe, hunderte fiehlen. Die Abentuerer selber, zusammen mit dem Großkomtur und Catharina stellten sich dem Erzdämon. Ein heftiger Kampf entbrannte in denen beide Seiten alles heraufbeschworen was in ihrer Macht stand. Dann mit einem gewaltigen Zauber erlangte Fraz’obun die Oberhand und es sah beinnahe so aus, als wäre die Schlacht verloren.
Doch in diesem Moment ergriff Garath von Tulloch das Schwert des gefallenen Grafen der Shining Blades. Mit einem gewaltigen Satz schwang er sich auf den Rücken der Bestie und trieb das Schwert tief in den Körper des Erzdämons.
Blendendes Licht strahlte aus der Wunde und es schien als ob alle Macht der Stadt zu jenem Punkt gesogen wurde. Dann war es still und Sekunden später explodierte der Körper des Erzdämons in einer gleißenden Lichtsäule, die allen die Sicht stahl.

Als das Licht nachließ, waren alle Dämonen verschwunden und mit ihnen auch die Dunkelheit, welche sich vor Monaten über die Welt gelegt hat.

Nachspiel

Noch in den rauchenden Ruinen der Stadt erkannten die Grafen die Königswürde von Porthammer an und König Tharsius I. gab dem Haus Acanor die Ehre zurück und setze sie als Grafen von Strathil ein, dieses Amt wurde auf Catharina übertragen.
Garrath von Tulloch wurde vom im sterben liegenden Großkomtur wieder in den Stand eines Ritters von Loregard erhoben und als Anführer der Shining Blades eingesetzt.

Schlacht um Strathil

Asera Sarados